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Der Bologna-Prozess - Stand Herbst 2005

Der Bologna-Prozess - Stand der Umsetzung in Deutschland Herbst 2005

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Freitag, Dezember 02, 2005

Nationales Dissemination Seminar 


Frau Hellinckx während ihrer Präsentation. 17.05.2005

Comenius Projekt: Deutsches Nationales Dissemination Seminar in der Rudolf Steiner Schule in Dortmund am 17. November 2005.

Vertreter von 31 Schulen waren anwesend.

Sie kamen von:

Aachen, Bergisch-Gladbach, Bielefeld, Bochum (2), Wattenscheid, Borchen, Dinslaken, Dortmund (2), Düsseldorf, Essen, Everswinkel, Gladbeck, Gummersbach, Gütersloh, Haan, Hamm, Herdecke, Herne, Hückelhoven-Ratheim, Köln, Krefeld, Mönchengladbach, Mülheim, Remscheid, Sankt Augustin, Soest, Velbert-Langenberg, Witten und Wuppertal.


Die beiden deutschen Repräsentanten des Comenius Projektes Frau Griet Hellinckx und Herr Martin Wienert hatten zu dieser Veranstaltung eingeladen, um über die Entwicklung und die Ergebnisse des Europäischen Master in Waldorfpädagogik (MA) zu berichten.

Frau Hellinckx stellte zuerst den Werdegang des Projektes aus deutscher Sicht dar. Die Steuergruppe in ihrer Zusammensetzung von fünf europäischen Partnern aus den Niederlanden, Großbritannien, Schweden, Ungarn und Deutschland hatte in den letzten drei Jahren in Kooperation mit der Universität von Plymouth einen praxisbasierten Master für Waldorfpädagogen entwickelt. Dieser modular gestaltete Studiengang wird seit 1,5 Jahren in Großbritannien durchgeführt. In den Niederlanden wird er voraussichtlich ab Herbst 2006 durchgeführt. Die Schweden sind dabei, einen Studiengang zu entwickeln, der besonders für Eurythmisten interessant sein wird. In Ungarn ist die Entwicklung noch nicht soweit fortgeschritten. Hier in Deutschland hat sich das Institut für Waldorfpädagogik in Witten Annen dazu entschieden, diesen Studiengang zurzeit nicht anzubieten, vor allem weil die Studiengebühren in Höhe von mindestens 12.000 € zu hoch erschienen für den Kreis der Interessenten (Waldorflehrer). Frau Hellinckx berichtete auch von den parallel erfolgten Entwicklungen eines Master Studienganges in der Schweiz am Institut für Praxisforschung (ipf). Zum Ende der Darstellungen wurde auf die sich im Dezember in den Niederlanden konstituierende Gruppe hingewiesen, welche dafür Sorge tragen wird, die weiteren Entwicklungen des Europäischen Master für Waldorfpädagogik (MA) sowie die fortlaufende Tutorenschulung durch die Universität Plymouth zu koordinieren. Sie nennt sich European Masters Consultative Committee.

Kopien des Leitfadens des Master Studienganges wurden an interessierte Teilnehmer verteilt.

Im Anschluss an die Präsentation fand ein Meinungsaustausch in einem kleineren Kreis von Teilnehmern, die weitere Fragen zu dem Projekt und den Ergebnissen hatten, statt.



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Dieses Projekt wurde finanziell von der Europäischen Kommission unterstützt. Diese Veröffentlichung gibt nur die Ansichten des Autors wider, und die Kommission kann nicht verantwortlich für Informationen gemacht werden, die hierin enthalten sind.


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